Markus Söder-Rede zum Aschermittwoch

Grüß Gott, liebe Landsleute,

Das war schon eine signifikante Rede vom designierten Ministerpräsidenten, Markus Söder zum politischen Aschermittwoch in Passau.
Dazu einige Stichworte: In die Fußstapfen von Edmund Stoiber treten. Dem Verein von Franz Josef Strauß und Edmund Stoiber für deutliche Aussprache angehören. Es war ein Fehler, alle bürgerlichen Wähler rechts von der Mitte zu vernachlässigen. Rückkehr zur alten Glaubwürdigkeit. Heimat sein für Konservative, Patrioten, Vertriebene.

Wer Ohren hat, der höre.

Große Teile der Rede von Söder, waren eine Ohrfeige für den noch amtierenden Ministerpräsidenten Seehofer und seine Politik. Söder will nicht in die Fußstapfen von Seehofer treten, sondern in die von Edmund Stoiber. Er will zur alten Glaubwürdigkeit zurückkehren, also den Zustand der Unglaubwürdigkeit beenden, das heißt nichts anderes, als dass die Glaubwürdigkeit der CSU unter Seehofer verloren gegangen ist. Wir unabhängigen Sudetendeutschen können das nur bestätigen, denn nicht nur bei uns, sondern auch bei den Tschechen hat die Glaubwürdigkeit unseres „Schirmherrn Seehofer“ stark gelitten. Es bleibt zu hoffen, dass auch die SL-Spitze diesem Beispiel folgt und zur alten Glaubwürdigkeit zurückkehrt.

Für uns, die Wertkonservativen SL-ler ist der Passus „Es war ein Fehler, die bürgerlichen Wähler rechts von der Mitte zu vernachlässigen“, eine Bestätigung unseres Kurses und eine schallende Ohrfeige für die SL-Oberen, die uns Wertkonservative an den rechten Rand gestellt, den Witikobund vom Sudetendeutschen Tag ausgeschlossen, und der Hausner-Stiftung, den Adalbert-Stifter-Saal für seine Preisverleihung, verweigert, haben. Den Satz „Heimat zu sein für Konservative, Patrioten und Vertriebene“, sollten sich einige unserer Oberen einrahmen lassen, die sogar vor den Versuch einer Satzungs-Zweckänderung nicht zurückschreckten und fest daran mitwirkten, den Vertriebenen die politische Heimat CSU, durch die Unterstützung der Seehofer-Anbiederungspolitik, madig zu machen.

Natürlich habe ich den designierten Ministerpräsidenten, Dr. Markus Söder, in einem privaten Schreiben, als Angehöriger des „Vierten Stammes“ zu dieser Rede gratuliert und ihm unsere Unterstützung zugesichert.

Mit großer Zufriedenheit

Johann Slezak